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Historische Gaststätten in Sachsen-Anhalt

buch-historische-gasthoefe-sachsen-anhalt-havelberg-gueldene-pfanneDieses Buch bietet einen Überblick über 50 traditionsreiche Einkehrstätten Sachsen-Anhalts, darunter auch unser Haus in der Havelberger Lehmkuhle.
Dieses Buch vervollständigt die Reihe über „Historische Gasthöfe“ in Deutschland.

Weinhäuser, Schlossrestaurants, Klosterschänken und Mühlengaststätten – Sachsen-Anhalt ist reich an einzigartigen historischen Gasthäusern und Herbergen. Die Autoren präsentieren in gewohnter Weise überwiegend denkmalgeschützte gastliche Häuser, die ein unverwechselbares Ambiente und ausgewählte Speisen bieten und sich großer Publikumsgunst auch über die Landesgrenzen hinaus erfreuen. Ergänzt werden die Darstellungen durch Wissenswertes über die Geschichte der Region und die landschaftlichen Entdeckungen. Der kulinarische Streifzug führt durch alte Städte wie Magdeburg, Quedlinburg oder Halberstadt, aber auch faszinierende Landschaften wie das Weinland an Saale und Unstrut. Auch das denkmalpflegerische Engagement bei der Erhaltung sowie beim Um- und Ausbau der historischen Gasthäuser wird gewürdigt. Jeweils 65 Gasthäuser und Herbergen mit historischer Visitenkarte, gastronomischem Angebot und touristischem Umfeld.

Über den Autor

Günter Köhler wurde 1932 in Oederan/Sachsen geboren. Studium der Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig. Tätig u.a. für die Sächsische Zeitung, in der innen- und kommunalpolitischen Öffentlichkeitsarbeit und als Übersetzungsredakteur. 1956 – 1960 Studium an der Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft in Potsdam-Babelsberg; 1971 Promotion. Zahlreiche Veröffentlichungen zu historischen Gasthäusern in Sachsen, Thüringen, Berlin und Brandenburg. Friedhold Birnstiel ist Fachmann für Ernährungswissenschaft. Geboren 1940 in Lausnitz (Thüringen). Studium der Ernährungswissenschaft und der Staats- und Rechtswissenschaft. Arbeitete am Institut für Ernährung in Potsdam sowie im Ministerium für bezirksgeleitete Industrie und Lebensmittelindustrie.

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Jahreszeiten einer Küche

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Lassen Sie sich mit dem Spitzenkoch aus dem Elb- Havel- Winkel in die rustikale, deftig schmackhafte Küche Sachsen-Anhalts entführen.

Manfred Hippeli, Inhaber der in Norddeutschland bekannten „Güldenen Pfanne“ in Havelberg, zelebriert für Sie 12 Gerichte mit frischen Zutaten aus der Region Sachsen-Anhalt.

Anschaulich bebildert und mit leicht nachzuverfolgenden Zutatenlisten angereichert, wird diese DVD Sie schnell dazu verführen, diese schmackhaften Gerichte nachzukochen.

Wir öffnen für Sie den Menükalender Sachsen-Anhalts:

Jahreszeitlich und monatlich geordnet finden Sie auf dieser DVD 12 Gerichte wie u.a.:

 

Parchener Butterspargel und Schweinefilet im Brotteig

Altmärker Tiegelbraten gebackene Champignons und Kräuternudel

Karpfenkotelett   mit gefülltem Sellerie, Rhabarberrahm und Rapunzelsalat

Saftige Jungschafkeule an Brennesselgemüse und Bäckerinkartoffel

 

Der in der Rhön geborene Manfred Hippeli öffnet für Sie die Schatztruhe seiner Erfahrungen, welche er in mehreren Länder Europas und Übersee gesammelt hat.

Lassen Sie sich von diesen Geheimtipps überraschen!

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Havelberger Bierfisch

Zutaten:
(für 6 Personen)
1-2 kg Karpfen
bis zu 2 Flaschen dunkles Bier, bis zu 2 Flaschen helles Bier
2 cl Essig, 300 g Pfefferkuchen (Leb- oder Gewürzkuchen)
Piment, Lorbeer, Pfefferkörner, Zucker

Im Land an der Elbe und an der Havel gab und gibt es zahlreiche Fischer, die u.a. Hechte, Barsche, Aale und Karpfen in ihren Netzen fangen. Dabei entwickelte sich der Karpfen zum wesentlichen Bestandteil des Bierfischs. Manche haben ihn auch mit Brassen zubereitet.
Heute noch wird der Bierfisch in der Elb-Havel-Region als Festtagsessen gerne auf den Tisch gebracht.
Zur Zubereitung des Gerichtes wird der Karpfen ausgenommen, geschuppt, gewaschen (wenn nicht schon beim Händler geschehen) und in Stücke zerteilt. Mit Zwiebeln und Gewürzen füllt man eine Kasserolle aus und gibt etwas Zucker dazu. Der Fisch kommt folgendermaßen hinein: Kopf- und Schwanzstück nach unten, die übrigen Teile mit der Gräte nach unten drüber. Dazwischen wird der Fischkuchen (Gewürz-, Pfeffer- oder Lebkuchen) geschichtet, reicht der Gewürzkuchen nicht, so nimmt man etwas Schwarzbrot hinzu. Jetzt wird das Bier bis zum Bedecken des Fisches aufgegossen. Nachdem alles ordentlich durchgekocht ist, werden die Fischteile herausgenommen und auf die Teller oder eine große Platte gelegt. Die Soße wird mit Zitronenschale, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und über den Fisch gegeben. Dazu schmecken Kartoffeln sehr gut.

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